Hilfe bei Dyskalkulie 

Logische Denkvorgänge wie Rechnen sind im Gehirn so individuell wie Fingerabdrücke verankert. Es wird angenommen, dass der Denkprozess zunächst vom direkten Umgang und der Erfahrung mit Gegenständen seinen Ausgang nimmt und dann zur begrifflichen Vorstellung, zur Schaffung von Namen und Zahlensymbolen fortschreitet. Entsprechende Anregungen in der frühen Kindheit sind deshalb von besonderer Bedeutung.

Eine Rechenschwäche tritt nicht isoliert auf, sie ist immer verbunden mit Entwicklungsdefiziten der motorischen Funktionen und sensorischen Auffälligkeiten, welche ebenfalls durch eine ärztliche Diagnose festgestellt werden. Die Ursache ist nicht die Schwierigkeit zu rechnen, sondern eine Entwicklungsproblematik, die individuellen Basisfunktionen betreffend.

  • Ertasten und unterscheiden von Formen ohne visuelle Kontrolle
  • Kategorien bilden (größer, gleich, ähnlich, …)
  • Nachzeichnen von Formen
  • Schätzen von Abständen / Strecken
  • Vorstellen von geometrischen Formen (Muster ergänzen)
  • Vorgänger und Nachfolger von Zahlen nennen
  • Rückwärts zählen
  • Textaufgaben lösen
  • Handlungsschritte sinnvoll ordnen
  • Vertauschen, verdrehen von Zahlen – Räumliche und zeitliche Ordnung (Uhrzeit)
  • Mengen- / Form-Konstanz
 

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